Evernote: Daran brauchst du nicht zu denken

Neben der Tastatur an meinem Arbeitsplatz entstanden in regelmäßigen Abständen Papierstapel. Zettel in unterschiedlicher Größe, darauf notiert Dinge, die ich noch erledigen wollte, Telefonnummern oder Zugangsdaten von neu angelegten E-Mailkonten, Stichpunkte von Webinaren und so weiter. Das Interessante an solchen „Datensammlungen“ ist ja, dass man sie lange Zeit gar nicht beachtet.
Und so habe ich dann stets nach einiger Zeit die ganze Sammlung in die Schublade zu den anderen verbannt. Der Arbeitsplatz sah dann sofort wieder tipptopp aus. Bis zum nächsten Telefonat eben, wo ich mir dann gleich mal Notizen machte… Wenn man dann jedoch eine Notiz sucht, von der man ganz genau weiß, dass man das irgendwann mal notiert hatte, geht die Sucherei los.

Und da bin ich auf ein Tool oder besser gesagt, auf ein Programm gestoßen, mit dem jeder in der Lage ist, alles zu notieren und genau so wichtig – auch wiederzufinden. Wenn ich sage „alles“, meine ich das auch so. Ich speichere handschriftliche Notizen genau so, wie Ausschnitte aus Webseiten. Schnappschüsse aus dem Smartphone ebenso wie Sprachaufzeichnungen oder schnell gemachte Skizzen. Das Programm heißt Evernote und ist tatsächlich ein virtuelles Gedächtnis.

Notizen machen

Als Zentrale sozusagen, dient eine Notizenverwaltung. Damit kann man alles, was man bisher auf Zetteln oder in Notizbüchern vermerkt hatte, wunderbar festhalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Eintrag über die Tastatur erfolgt, oder Freihandzeichnung. Die Notizen lassen sich durch Grafiken oder Fotos ergänzen. Notizen, die zusammen gehören, werden in gemeinsamen Ordnern abgelegt. So hat man alles sofort zur Hand. Denn es lassen sich auch ganze Internetseiten oder Ausschnitte davon speichern. Nach einem Klick auf das Evernote-Logo im Browser, kann man wählen, was man von der gerade angezeigten Internetseite Speichern möchte. Oder man merkt sich mit einem Klick die Seite als Lesezeichen in seinen Notizen. Damit nicht genug. Wenn ich jetzt zum Beispiel einen Artikel einer Webseite als Notiz in mein Notizbuch legen möchte, kann ich den Ausschnitt noch mit Notizen oder Markierungen versehen. Finden lässt sich jede Notiz zuverlässig über Stichworte oder mit der Volltextsuche.

Das Büro in der Hosentasche

Evernote auf dem Smartphone ist noch vielseitiger. Hier kann man noch über ein Diktiergerät verfügen – ganz praktisch, wenn man keine Lust hat alles ein zu tippen. Und die Fotofunktion des Smartphones ist in Evernote eingebunden. Das sieht dann so aus, wenn man unterwegs ist und ein Foto macht, wird das direkt mit den Notizen synchronisiert und befindet sich wenige Augenblicke später auch auf dem PC oder Laptop zu Hause.

Universell

Und um die Liste der Highlights noch zu verlängern: Die Einträge, Fotos, Notizen und Aufzeichnungen werden verschlüsselt übertragen und online abgelegt. Das bedeutet: Von jedem Ort der Welt aus, hast du Zugriff auf deine Daten. Dabei spielt es keine Rolle, ob du einen PC, einen Mac, ein Smartphone oder ein Tablet benutzt. Selbst eine Internetverbindung ist nicht zwingend nötig. Sämtliche Daten befinden sich auch auf all deinen Geräten und werden synchronisiert, sobald eine Internetverbindung besteht. So entsteht ganz nebenbei noch eine permanente Datensicherung.

Evernote ist in der Basisversion kostenlos per Download zu bekommen. Mit dieser Version lässt es sich schon sehr komfortabel arbeiten. 60 MB Daten, Fotos oder Notizen kann man pro Monat hochladen. Für die meisten privaten Anwender dürfte das mehr als genug sein. Die Premiumversion bekommt man für 5 Euro im Monat oder für 40 Euro Jahresgebühr. In der Premiumversion ist dann unter anderem 1 GB Upload pro Monat enthalten.  Der größte Gewinn für mich ist allerdings, dass ich den Kopf frei habe und genau weiß, dass nichts verloren geht..

Kostenloser Download hier bei Evernote direkt

 

 

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